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Religionen treffen sich am Pfingsttag und Buddhas Geburtstag
Hong Kong (ENI). 19. Mai 2005

Bei einem Treffen in Hong Kong am Pfingstfest, der selbe Tag an dem Buddha vor 2549 Jahren geboren wurde, unterstrichen Christliche Gelehrte die Bedeutung des interreligiösen Dialogs, insbesondere zwischen Christentum und Buddhismus. "Gott ruft uns in einen Dialog mit den Nachbarn der verschiedenen Religionen, denn Gott ist ein Gott des Dialogs", sagte der Rev. John Lemond, Direktor am Tao Fong Shan Christian Centre. "Menschwerdung ist die Manifestation von Gottes Wunsch für uns im Dialog zu sein."


 

Fatima wird interreligiöses Heiligtum
1.November 2003

Delegierte des Vatikans und der Vereinten Nationen (UN) haben den jährlichen interreligiösen Kongress "The Future of God" inspiriert, der im Oktober in Fátima gehalten wurde. Dieser Ort wurde als heiliger Ort präsentiert, wo sich alle Religionen der Welt versammeln um ihre verschiedenen Götter zu huldigen.

Der Kongress fand im Pastoralen Zentrum Paul VI  unter dem Vorsitz von Kardinal Patriarch von Lissabon José de Cruz Policarpo statt. Der Direktor des heiligen Ortes,  Msgr. Luciano Guerra, sagte, dass dieser Kongress, Fátima "zu einem Besseren verändern wird." An die Vertreter der Hindu, der Muslime, Juden, Orthodoxen, Buddhisten und heidnischen Afrikaner erklärte er: "Die Zukunft von Fatima, oder die Verehrung Gottes und seiner Mutter an diesem „heiligen Ort“, muss durch die Schaffung eines Heiligtums, wo sich verschiedene Religionen vermischen, passieren.

Der interreligiöse Dialog in Portugal und in der katholischen Kirche, ist immer noch in einer embryonalen Phase, aber das Heiligtum von Fatima ist nicht gleichgültig gegenüber dieser Tatsache und ist bereits geöffnet, um zu einem universalen Ort der Berufung zu werden. "Der Hindu-Vertreter Ansshok Ansraj , beschrieb, wie bereits Millionen von Hindus im Fernen Osten „positive Stimmungen“ erfahren haben nach einem Besuch von Marienheiligtümer ohne jedoch ihren eigenen Glauben zu gefährden. Monsignore Guerra wies darauf hin, dass die Tatsache, dass Fátima, der Name der Tochter Mohammeds war, indikativ sei, dass der heilige Ort offen sein muss für die Ko-Existenz der verschiedenen Glaubensrichtungen und Überzeugungen. Der Monsignore sagte auch: "Deshalb müssen wir davon ausgehen, dass es der Wille der seligen Jungfrau Maria war, diesen Weg zu begehen." Traditionelle Katholiken, die gegen diesen Kongress waren beschrieb der Monsignore als "altmodisch, engstirnig, fanatische Extremisten und Provokateure."

Zum ersten Mal in der 86-jährigen Geschichte von Fatima wurden alle heidnischen und christlichen Delegierten gebeten, sich an der ökumenischen Feier zu beteiligen. Einer der wichtigsten Referenten, der jesuitische Theologe Pater Jacques Dupuis, bestand darauf, dass die Religionen der Welt sich zusammenschließen müssen." Die Religion der Zukunft wird eine allgemeine Konvergenz der Religionen an einen universalen Christus sein, so dass alle zufrieden sein können", sagte er. Der in Belgien geborene Theologe argumentierte: "Die anderen religiösen Traditionen in der Welt sind Teil von Gottes Plan für die Menschheit und der Heilige Geist tut seine Werke und ist in buddhistischen, hinduistischen und anderen Konfessionen der christlichen und nichtchristlichen Religionen auch present."

In einem leidenschaftlichen Plädoyer sagte er: "Die Universalität des Reiches Gottes lässt dies zu und ist nichts anderes als eine diversifizierte Form des Teilens des gleichen Geheimnisses der Erlösung, in der Hoffnung, dass am Ende der Christ ein besserer Christ und der Hindu ein besserer Hindu wird." Eine offizielle Stellungnahme des Kongresses hat unterstrichen, dass sie nicht beabsichtigen andere Religionen zu bekehren. "Keine Religion kann eine andere übertreffen oder stärken durch Herunterspielen derer und ein offener Dialog ist der Weg zum Bau von Brücken und Abbau von Mauern jahrhundertem alten Hasses. Was wir brauchen ist, dass jede Religion treu zu ihrem Glauben steht und sich jede Religion auf die Stufe der Gleichheit setzt ohne minderwertige Komplexe oder Überlegenheit." Er betonte, dass das Geheimnis des Friedens unter allen Religionen ist, zuzugeben, dass Widersprüche zwischen Glaubensrichtungen existieren, man sich aber darauf konzentrieren sollte was sie verbindet und nicht was sie trennt. Die Delegierten beschlossen, dass religiöse Orte, darunter Fátima, alle 25 Jahre überarbeitet werden sollten damit sie moderne Trends und Überzeugungen reflektieren. Das Heiligtum von Fatima ist im Begriff, eine komplette Rekonstruktion zu durchlaufen. Es wird eine neue Basilika gebaut, ahnlich dem Stadion das im Jahre 1921 gebaut wurde.


Der anglikanische Führer warnt vor stickig religiösem Säkularismus
ENI - Vancouver, 14. Januar 2002

Der Führer der Anglikanischen Kirche von Kanada, Erzbischof Michael Peers, hat darauf hingewiesen, dass der Säkularismus den öffentlichen Ausdruck der Religion in Kanada bedroht. In einer Neujahrs-Predigt in der Christ Church Cathedral in Ottawa, sagte Erzbischof Peers, dass Regierungsbeamte versuchen würden öffentliche Zeremonien religiöser Bezüge, die jemanden beleidigen könnten, zu eliminieren. Er wies auch auf den nationalen Trauergottesdienst drei Tage nach dem 11. September in den Vereinigten Staaten hin. Die Zeremonie auf dem Rasen des Parlamentsgebäudes von Premierminister Jean Chretien und anderen Regierungsmitgliedern, vermied jede religiöse Reflexion, sagte der Erzbischof. Dieser Wegfall brachte Kritik von vielen Seiten und lud zu Vergleichen mit ähnlichen Behörden in den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich ein, die starke religiöse Komponenten enthalten.

Kanada rühmt sich seinem "Säkularismus, Pluralismus und seiner Demokratie", sagte Erzbischof Peers hinzu, dass es staatlichen Laizismus verlangt, dass alle religiösen Bezüge aus öffentlichen Reden gestrichen werden.

„Das Land ist stolz auf seine Multikulturalität, aber es macht einen Fehler, wenn es den Glauben, auf den viele dieser Kulturen basieren, ignoriert“, sagte der Erzbischof.

"Eine Kultur ist weit mehr als nur Folklore, und das gilt vor allem für Menschen des Glaubens", sagte der Führer.

„Der Gottesdienst nach dem Terroranschlag auf die USA war kein isoliertes Ereignis“, sagte der Senator, indem er auf die Trauerfeier 1998 nach dem Absturz der Swissair Flug 111 vor der Küste von Peggys Cove in Nova Scotia hinwies.

"Die Christen wurden vor diesem Gottesdienst angewiesen, die Schrift nicht zu lesen, und keine christlichen Gebete im Namen von Jesus zu erhöhen."


Der deutsche Präsident fordert die Notwendigkeit für den religiösen Dialog "immer dringlicher"
ENI – 17. Oktober 2001

Genf (ENI). Beim Besuch der Genfer Zentrale des Ökumenischen Rates der Kirchen sagte der deutsche Bundespräsident Johannes Rau, dass der Dialog zwischen den Religionen der Welt wesentlich sei, wenn die Welt in Frieden leben will. "Ohne Frieden zwischen den Weltreligionen, ist Weltfrieden nicht möglich", sagte Bundespräsident Rau und zitierte so den Schweizer Hans Küng katholischer Theologe.


Multireligiöse Krönung für Prinz Charles
Von Rachel Sylvester London Telegraph 4. Oktober 2000 (Text gekürzt)

Der Prinz von Wales könnte in einer multireligiösen Zeremonie gekrönt werden, um so den Anschuldigungen der Regierung betreffend "religiöser Diskriminierung", entegenzuhalten.

Eine von Jack Straw beauftragte Umfrage hat ergeben, dass die Institution der Kirche von England  "religiöse Benachteiligung" zu anderen Glaubensrichtungen und christlichen Konfessionen führt. Die Krönungszeremonie, unter dem Vorsitz von Erzbischof von Canterbury, in der der Monarch schwört, den protestantischen Glauben zu wahren, wird im heutigen multikulturellen Grossbritannien,als  unangemessen gesehen. Die souveräne Rolle als Oberster Gouverneur der Kirche von England und "Verteidiger des Glaubens" sollte auch überprüft werden. Dieses Dokument über religiöse Diskriminierung hat die Beziehung zwischen der Kirche von England und der Regierung zum ersten Mal seit die Labour Party an der Macht ist destabilisiert.

Die gleiche Kirche von England sucht nach Wegen um mehr „inklusiv“ zu sein. Es wurde berichtet, dass der Erzbischof von Canterbury, Dr. George Carey, vor einem Publikum in seiner Diözese erklärte, er erwarte dass die Kirche eines Tages entmachtet werden wird.

Prof. Paul Weller hat in Zusammenarbeit mit einem Team von der Derby Universität festgestellt, dass die nächste Krönung der Fokus der Aufmerksamkeit sein wird wegen dem Streit mit der Regierung und fügte hinzu, dass Krönungen staatliche Ereignisse seien, die historisch gesehen, eine enge symbolische Beziehung zwischen Religion und Staat zum Ausdruck bringen würden.

"Die religiöse Zusammensetzung der Gesellschaft hat sich seit der letzten Krönung verändert und die nächste Krönung wird daher eine Reihe von sehr wichtigen Fragen und Schwierigkeiten hervorheben, so dass es am besten ist, wenn diese so schnell wie möglich ausgelotet werden."

Einige anglikanische Bischöfe, darunter Dr. David Hope, der Erzbischof von York, haben die Aenderungen dieser christlichen Zeremonie berücksichtigt, die bereits seit dem Jahr 973, als der Erzbischof Edgar von Dunstan in Barth gekrönt wurde, existiert. Die Vorschläge, zum Umschreiben des Eides und Verzicht auf die Eucharistie, wurden bereits mit anderen religiösen Führern diskutiert.
Der Prinz von Wales hat deutlich gemacht, dass er ein "Verteidiger vom Glauben" statt ein "Verteidiger des Glaubens" sein will, um alle praktizierenden Religionen in Großbritannien zu reflektieren.

Die Forscher weisen darauf hin, dass das Menschenrechtsgesetz, dass im Oktober wirksam wird, die Menschen speziell vor Diskriminierung aufgrund der Religion schützt und könnte zu rechtlichen Herausforderungen führen, wenn nichts getan wird. Ein Sprecher des innenministeriums sagte, der Bericht "wird sehr gründlich durch das Innenministerium geprüft, aber es wurde bis jetzt noch nichts unternommen."


Leader von neun Glaubensrichtungen treffen sich
Von Victoria Combe, Religion Correspondent London Telegraph 1/4/00

Leaders aus den neun Glaubensrichtungen in Großbritannien haben sich im Palast von Westminster getroffen und ein „öffentliches Bekenntnis" abgegeben, zusammen für das Gemeinwohl im dritten Jahrttausend zu arbeiten. Die beispiellose Veranstaltung, die von den Ministerpräsidenten organisiert wurde, brachte Christen, Muslime, Hindus, Buddhisten, Juden, Sikhs, Jains, Bahai und Zoroastrier in der Royal Gallery des House of Lords zusammen. Der Erzbischof von Canterbury, Dr. George Carey, stand Schulter an Schulter mit dem Oberrabbiner Dr. Jonathan Sacks, dem Generalsekretär des Muslim Council of Great Britain, Iqbal Sacranie, und anderen Führern von anderen Religionen.

In einer bunten Mischung aus Turbanen und Kopfschmuck, abwechslungsreichen, bunten Roben und Gewändern kamen die Staats-und Regierungschefs zusammen. "In einer Welt die von den Übeln des Krieges, Rassismus, Ungerechtigkeit und Armut gezeichnet ist, handeln wir in einem gemeinsamen Akt des Engagement." Sie verpflichteten sich gemeinsam auf "eine bessere Gesellschaft zu bauen, geerdet in den Werten und Idealen die wir teilen" und gemeinsam "einen Beitrag zur Verwirklichung einer besseren Welt zu erarbeiten jetzt und für die kommenden Generationen.“ Dieser Akt des Teilens der Reflexion und Zusammenarbeit, fand im Namen der Gerechtigkeit, Mitgefühl, Gemeinschaft und Respekt statt und wurde von musikalischen Darbietungen, Lesungen und Gebeten begleitet. Tony Blair bezeichnete  diesen Anlass als „einen ganz besonderen Fortschritt“ für die Nation, der gezeigt hat, wie die Religionen, die oft die Ursache einer Teilung waren, über diese Kluft hinweg gehen können.“
Dr. Carey betonte, wie die christliche Natur, trotz seiner jahrtausend alter Feierlichkeiten erkannt habe, wie wichtig dieser Beitrag für andere Religionen ist.“ Er fügte hinzu, dass diese  Veranstaltung von künftigen Generationen als historisches Ereignis angesen werden wird.“


Weltreligionen treffen sich, um einen Friedensvertrag zu erörtern
Quelle "The Times of India"
25. November 1999

AMMAN: Mehr als 600 religiöse und politische Führer aus den weltweit wichtigsten Religionen und Brennpunkten wie dem Kosovo, Indonesien und dem Nahen Osten, treffen sich diese Woche hier zur Formulierung einer Einigung für eine Partnerschaft für das nächste Jahrtausend.

"Religiöse, politische und zivile Führer werden sich bemühen, eine dynamische Beziehung zwischen Religionen und Glaubensrichtungen zu schaffen, damit im nächsten Jahrtausend ein gemeinsames und friedliches Leben möglich sein wird“, dies wurde von der Weltkonferenz über Religion und Frieden erklärt.

Die Weltkonferenz für Religion und Frieden mit Sitz in New York wurde im Jahre 1970 in Japan gegründet und findet alle fünf Jahre statt. Die Konferenz die diese Woche stattfindet ist die siebte und besteht aus Mitgliedern von über 100 Ländern, welche sich um die „Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Frieden“ befassen.

Neben Muslimen, Christen und Juden, werden auch Konfuzianer, Baha'i, Buddhisten, Hindus, Jains, Schintoisten, Sikhs, Taoisten und Zoroastrier Teilnehmer dieser Veranstaltung sein.

Ethnische Gewalt in Indonesien, der Kosovo-Krieg und die arabisch-israelische Krise, die den Nahen Osten seit mehr als einem halben Jahrhundert plagt, werden zu den zentralen Themen dieser Konferenz werden. Sie wird vom jordanischen König Abdullah II geleitet werden.

Es wird eine große Anzahl von religiösen Führern aus dem unruhigen Balkan, Bosnien und Kosovo, zu dieser Konferenz (AFP) erwartet. Sie sind Vertreter von mehr als 25 religiösen Gemeinschaften aus 10 südosteuropäischen Ländern.


Religiöse Führer, von den Buddhisten bis zu den Ba'hai, treffen sich im Vatikan
25. Oktober 1999 Von Ellen Knickmeyer, Associated Press Vatikanstadt (AP)

In Reaktion auf die Lage in Tschetschenien, Kosovo und Osttimor haben Vetreter von 20 Weltreligionen die Einladung zur Teilnahme am interreligiösen Dialog akzeptiert, wo über globale Themen wie  Konflikte verursacht durch religiöse Unterschiede gesprochen wird..In seiner Botschaft zum Auftakt der Konferenz verurteilte der Oekumenische Patriarch Bartholomäus I., die Ausbeutung der Religion für politische Ziele. Er drängte  auf die Zusammenarbeit zwischen den Religionen,die den Extresmismus stoppen könnte, der häufig zu Gewalt führt.

"Tötungen aus religiösen Gründen inspirieren dem Gewissen eine empfindliche Notwendigkeit , die brutale Gewalt in einen spirituellen Dialog zu verwandeln“ sagte Bartholomäus, geistliches Oberhaupt der orthodoxen christlichen Welt. Papst Johannes Paul II.  nahm bereits im Jahre 1986 am interreligiösen Rat in Assisi teil. Diese Kundgebung fasste 200 Vertreter verschiedener Religionen, von Buddhisten bis Ba'Hai,  von Zoroastrian zu amerikanischen Indianern, von Sikhs bis zu Protestanten. Das im Exil lebende geistliche Oberhaupt der Tibetaner, der Dalai Lama, war auch in Rom, wo er in der Schlusszeremonie eine öffentlich undefinierte Rolle übernahm.

Andere vorherrschende Religionen, einschließlich dem Islam, dem Judentum und dem Hinduismus waren auch vertreten, jedoch nicht durch ihre führenden Persönlichkeiten. Das Treffen wird kaum auf Gemeinsamkeiten stossen. Abgesehen von einer Wallfahrt nach Assisi, finden die meisten Konferenz-Sitzungen in Vatikan-Stadt statt, der Sitz der römisch-katholischen Kirche. Im Jahre 1986 war das Hauptthema der Konferenz der Frieden in der Welt, während die Kirche in diesem Jahr das Thema „Eintritt in das dritte Jahrtausend“ wählte. Mit diesem Titel haben sie den Schwerpunkt auf 2000 Jahre Christentum gelegt. Arinze, ein nigerianischer Kardinal bezeichnete diese 2000 Jahre als Meilenstein in der Geschichte der Menschheit. Dieser Tag soll uns einladen, einen Blick in die Vergangnheit und in die Zukunft zu werfen. Das Ziel dieser Konferenz ist durch interreligiösen Dialog eine Lösung für die globalen Probleme zu finden.Das Problem der Beziehung zwischen den Religionen ist immer noch stark vorhanden, wie sich im Fall des blutigen Konflikts zwischen dem orthodoxen Russland und dem muslimischen Tschetschenien zeigt. Der Kosovo-Konflikt umfasst die orthodoxen Serben gegen albanische Muslime und in Ost-Timor bekämpfen sich muslimische Indonesier gegen die Katholiken.

"Es braucht nur wenige um einen Krieg zu beginnen aber um Frieden zu schaffen, ist die Zusammenarbeit aller notwendig,'' sagte Arinze. "Wenn wir den Frieden in der Welt wollen, müssen wir die Zusammenarbeit von  den religiösen Führern suchen, ob sie nun gleicher Religion sind oder nicht''. Am letzten Tag wurde ein Gebetsabend von den Delegierten einberufen, welcher aber getrennt stattgefunden hat, aber im Glauben waren sie vereint. Ein gemeinsames Gebet musste getrennt stattinden, weil es ansonsten "voll von theologischen Schwierigkeiten'' sein würde und somit gegen den Vorsatz des Vatikans stehe, der sich für eine Versöhnung einsetze. Arinze sagte: "Die Gebete richten sich nach dem was wir glauben. "Wenn wir nicht an die gleichen Dinge glauben, können wir nicht die gleichen Gebete sprechen.''

"Jede Nutzung der Religion Gewalt zu unterstützen, ist ein Mißbrauch der Religion,'' sagte Johnnes Paul in seiner letzten Botschaft an die bunte Menge die ihm zugehört hatte. In der Tat gab es Vertreter der aisatischen Religionen in rot und orange gekleidet, in schwarz gekleidete Priester, verschleierte muslimische Frauen und Afrikaner und Inder mit ihren tradizionellen Trachten.

Neben der Botschaft der Toleranz war dieser Rat auch unvergesslich wegen einiger Szenen, die sich innerhalb der Symbole des Christentums abgespielt haben. Tatsächlich sah man einen indianischen Amerikaner, der sich in Richtung der Sonne gesetzt hatte, um den Segen in alle vier Ecken der Erde zu schicken und inmitten des römischen Marmors sah man Muslime kniend in Richtung Mekka beten. "Wenn Sie wissen wollen, zu was dies führt, werde ich es Ihnen sagen,'' sagte Rabbi Ron Kronish. „Beim Kaffee heute Morgen, sagte ein Kollege aus einem Nachbarland – ich werde nicht sagen welches – das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich einen Juden getroffen habe“.

Johannes Paul rief die Vertreter der Weltreligionen in den Vatikan um einen letzten Versuch in diesem Jahrtausend zu starten, in Zusammenarbeit, gemeinsam dieProbleme der Menschen auf der Welt zu lösen. Diesem Konzil haben sich Traditionalisten vieler Religionen entgegengesetzt, da sie nicht einverstanden waren, dass ihr Glaube auf das gleiche Niveau der anderen gestellt wurde. Das erste religiöse Konzil, das 1986 in Assisi stattfand, hatte sich in erster Linie nur mit der katholischen Kirchenspaltung in diesem Jahrhundert befasst, als die meisten „harten Fundamentalisten“ der französischen Kirche mit dem Vatikan brachen. Seitdem sind 13 Jahre vergangen. Diese zweite Begegnung hat sich auf die Unterschiede zwischen den Religionen und Eskalation der Gewalt konzentriert. Sechsundzwanzig Buddhisten aus West und Ost, gehörten gleichermassen zu den Gläubigen, die an diesem Treffen teilnahmen aber komischerweise kam keiner von ihnen aus China. Das tibetische geistliche Oberhaupt im Exil, der Dalai Lama, hat sich im letzten Moment an der Abschlusszeremonie zu Johannes Paul gesetzt.


Anglikanischer Bischof hofft auf Aufbau  "Vereinter Religionen"
24. Juni 1999

Die Führer der Initiative Einrichtung eines vereinten Körpers über die Religionen der Welt haben parallel zu den Vereinten Nationen behauptet, dass ihre Kampagne an Fahrt gewinnt.

William Swing, der anglikanische Geistliche der bischöflichen Kirche in Kalifornien und Organisator der Iniziative „United Religions“ sagte, dass sie in den letzten 50 Jahren von internationalen Foren gegen Konflikte zwischen den Glaubensgemeinschaften ausgeschlossen waren. „Während Nationen untereinander über das Allgemeinwohl diskutiert haben, haben die Religionen in den letzten 50 Jahren   nicht mehr miteinander gesprochen. Es gab keine Sitzungen mehr um ihre gemeinsame Berufung zu entdecken oder zu vergleichen“, sagte er bei einem Besuch in Jerusalem, während er zusammen mit dem Dalai Lama darauf wartete an der interreligiösen Konferenz teilzunehmen.

"Die Probleme, zwischen den Religionen und in den Religionen, sind alltägliche Probleme und sie werden nicht gelöst werden, bis sich eine Art von" United Religions" gebildet hat, parallel zu den Vereinten Nationen, so dass wir Verhandlungen führen können. Das Ziel ist die Versammlung der Weltreligionen bis Juni nächsten Jahres“. Die Iniziative hat auch die Zustimmung des Dalai Lama gefunden, dessen Besuch in Jeruslaem in diesem Monat von der interreligiösen Gruppe von Pastor Swing gesponert wurde.

"Der Dalai Lama und ich haben schon seit mehreren Jahren darüber gesprochen und er ist sehr kollaborativ,“ sagte der Bischof, der seinen Vorschlag auch mit den Beamten des Vatikans diskutiert hatte. „Wenn wir Nordirland, Sri Lanka, den Sudan oder den Nahen Osten anschauen, sehen wir, dass sich die Religionen gegenseitig bekämpfen. Sicherlich werden wir noch mehr davon zu sehen bekommen. Was kann uns die Zukunft bringen, wenn wir bedenken, dass religiöse extremistische Gruppen, als Verantwortliche von fünf Nationen, ihre Hände auf auf den Atomwaffen haben? Die einzige Antwort, sagte er, ist der Aufbau einer Organisation der Weltreligionen mit einer klaren Struktur und klaren Prinzipien, die von allen Teilnehmern geteilt wird." Allerdings, so betonte er, sollte das Modell  ganz anders sein als die Bürokratie der Vereinten Nationen. Das Grundgerüst für diese Organisation wurde bereits durch die Tatsache gegründet, dass es ein wachsendes Interesse für interreligiöse Gruppen gibt, sagte er.

"In den 19 Städten in der Bucht von San Francisco sind spontan interreligiöse Gruppen entstanden ohne dass sie jemand organisiert hätte.“ Bischof Swing sagte, dieser Trend sei das Ergebnis zunehmender Interaktion und mehr Mischehen zwischen Rassen und Religionen. Dies war zum grössten Teil auf den Prozess der globalen Integration zurückzuführen. "Die Welt verändert sich sehr schnell und bald werden wir sehen wie verschiedene Religionen überall miteinander leben werden,“ sagte er. Im nächsten Jahr wird Bischof Swing an einem interreligiösen Forum in Atlanta teilnehmen, das vom ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter geleitet werden wird, welcher das Interesse an dem Projekt bekundet hat.

"Wir wollen den Aufbau einer Kerngruppe von Menschen vieler Religionen, die großen Respekt vor einander haben, so werden wir sehen, wohin es geht," schloss Bischof Swing. In Chicago, USA, hat ein leitender Mitarbeiter des Rates für ein Parlament der Weltreligionen (CPWR), Travis Rejman, seine persönliche Bewunderung für die von Swing geäusserten Ideen ausgesprochen. Er betonte, dass er nicht im Namen seiner Organisation spreche, dass alle Iniziativen zur Förderung der interreligiösen Harmonie willkommen sind.


Papst Johannes Paul lädt zur Stärkung des Dialogs mit Europas Muslimen ein
Warschau (Ecumenical News International) 23. Februar 1999

Papst Johannes Paul II. soll sein erstes Treffen mit den muslimischen Führern aus Osteuropa während eines Besuchs in Polen im Juni dieses Jahres halten. Laut Bischof Wladyslaw Miziolek, ein Mitglied der katholischen Kirche im ökumenischen Konzil in Polen, sind die Gespräche zur Ermutigung der Christen und Muslime gedacht, um sich der „gemeinsamen geistigen Wurzeln“ zu erinnern, durch Förderung einer engeren interreligiösen Zusammenarbeit in ganz Europa.


Lutheraner genehmigen das Ende des 400-Jahre andauernden Streites mit dem Vatikan
Weekend News Today Quelle: Nando Times 16. Juni 1998

Das Gremium der meisten der weltweit 61 Millionen Lutheranern hat am Dienstag an einer gemeinsamen Erklärung mitgeteilt, dass der 400-jährige Streit mit dem Vatikan über die Lehre, der seit der Reformation andauert, enden soll, berichtet Reuters. Verantwortliche Lutheraner sagten, dass der 19-seitige Text, der die Kluft zwischen Protestanten und Katholiken schliessen soll, bereits auch von Theologen im Vatikan studiert wurde.

In einer offiziellen Stellungnahme hat der Bund angekündigt, dass der Rat aus 48 Mitgliedern, nach Befragung seiner 123 Mitglieder der Kirche in 69 Ländern, einstimmig die „Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ genehmigt hat. „Die 'Gemeinsame Erklärung' setzt den 400 Jahre alten wichtigsten dogmatischen Streitigkeiten der Reformation ein Ende, nämlich dass die Erlösung ein Geschenk Gottes Gnade ist und nicht etwas, das Menschen durch gute Werke verdienen können." Diese Aussage bedeutet, dass, obwohl es noch einige Unterschiede in der Frage der Rechtfertigung gibt, sind sie jedoch nicht gross genug um die Verurteilung rechtfertigen."

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