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Warum ehrt ihr Evangelischen die Gestalt der Maria nicht?

In den letzten Jahren haben wir viele Briefe erhalten worin wir gebeten wurden, unsere Position in Bezug auf Maria zu klären. Hier werde ich nun versuchen unser Denken zusammenzufassen.

Der Papst und Maria

Sicherlich hat keiner von uns gedacht, dass der neue Papst plötzlich allen marianischen Dogmen der römisch-katholischen Kirche abschwören würde, aber wir waren der Auffassung, dass er angesichts seiner "Ausbildung" eine andere Haltung als Johannes Paul II. haben würde.

Es muss gesagt werden, dass nicht alle Katholiken gleich sind (und das gleiche gilt auch für die Evangelischen). Es wäre falsch zu glauben, dass alle Katholiken auf die gleiche Weise die Rolle der Maria durch eine spezielle Hingabe betonen oder, dass alle an der Wallfahrt zur Madonna teilnehmen. Obwohl wir evangelisch sind, wissen wir aber, dass die Worte des Papstes eine große Bedeutung innerhalb der katholischen Welt haben und somit hofften wir, dass Benedikt XVI als erstes versucht hätte Jesus Christus und das Wort Gottes in den Mittelpunkt seiner Botschaft zu stellen. Der Punkt ist also nicht der, daß der Papst auf die katholische Lehre verzichten sollte, sondern dass er aus unserer Sicht, die Priorität klar Jesus geben sollte.

Maria und die Bibel

Zur Unterstützung der Marienverehrung werden in der Regel zwei biblische Zitate verwendet: "Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe, zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen: Er soll dir den Kopf zertreten und du wirst ihn indie Ferse stechen" (Genesis 3:15):

Dieser Vers besagt, dass der Samen (oder Nachkomme nach anderen Versionen) von Frau den Kopf der Schlange zerquetscht hätte und sie würde ihn an der Ferse verletzen. Damit will man sagen, dass der Teufel von einem Mann, geboren aus der Frau (also Jesus), besiegt wurde, dieser wurde festgesetzt zum Opfer und zum Leiden, also zur Kreuzigung. "Weil nun die Kinder Anteil an Fleisch und Blut haben, ist auch er (Jesus) an denselben gleichermassen teilhaftig geworden, damit er durch den Tod zunichte macheden, der die Gewalt des Todes hat, das ist der Teufel" (Hebräer 2:14). Im ganzen Wort Gottes wir klar festgelegt, dass die Zerstörung des Teufels, also die Zerquetschung des Kopfes der Schlange, Jesus Christus durch sein Opfer am Kreuz vollbracht hat. Unter anderem war Johannes Paul II. in der Lage einmal zu sagen, dass die Prophezeiung von Genesis 3:15 Jesus und nicht Maria betrifft.

Das andere häufig verwendete Zitat, ist das folgende: "Und es erschien ein grosses Zeichen im Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füssen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen. Und sie war schwanger und schrie inKindsnöten und hatte grosse Qual bei der Geburt." (Offenbarung 12:1,2).

Das Bild der Frau wurde in der Bibel oft verwendet um Israel und die Kirche Christi darzustellen. Diese Episode hat auch viele Ähnlichkeiten mit einigen alttestamentlichen Prophezeiungen über Israel: "Warum schreist du denn jetzt so laut? Ist der König nicht bei dir oder sind deine Ratgeber alle hinweg, dass dich also das Weh angekommen ist wie eine in Kindsnöten? Leide doch solch Weh und kreisse, du Tochter Zion, wie eine in Kindsnöten. Denn du musst nun zur Stadt hinaus und auf dem Felde wohnen und gen Babel kommen; aber daselbst wird dich der HERR erlösen von deinen Feinden."
(Micha 4,9-10): "Darum, siehe, ich will sie locken und will sie in eine Wüste führen und freundlich mit ihr reden. Da will ich ihr geben ihre Weinberge aus demselben Ort und das Tal Achor zum Tor der Hoffnung. Und daselbst wird sie singen wie zur Zeit ihrer Jugend, da sie aus Agyptenland zog. Alsdann, spricht der HERR, wirst du mich heissen „MeinMann“ und mich nicht mehr „Mein Baal“ heissen“ (Hosea 2,14-16).

Selbst die Kirche (d.h. die Menschen, die beschlossen haben auf Christus zu vertrauen und danach streben, nach seiner Lehre zu leben) wird als eine Frau, als die Braut Christi dargestellt. Diese Hypothese wird durch die Tatsache bestätigt, dass in den Passagen in Offenbarung 12:1,2 von den zwölf Sternen als Symbol für die zwölf Stämme Israels und die zwölf Apostel Christi gesprochen wird.

Ich denke es ist richtig zu erinnern, dass nach den Evangelien des Neuen Testaments, die einzige Strophe, die den Namen Maria erwähnt, in der Apostelgeschichte 1,14 zu finden ist, wo Maria, zusammen mit anderen Frauen und zusammen mit den anderen Jüngern auf die Ausgiessung des Heiligen Geistes wartete. Die Tatsache, dass es in all den anderen Briefen des Neuen Testaments keinen Hinweis auf Maria gibt bedeutet, dass die ersten Christen ihr sicherlich nie die Hingabe geboten haben wie wir es jetzt von vielen Katholiken sehen.

Maria und die Fürsprache

Wir denken einfach, dass wenn eine Person Jesus Christus im eigenen Leben annimmt, hat sie keine anderen Fürsprecher mehr nötig um den Vater zu erreichen. In der Tat hat uns Jesus den Weg zum Vater geöffnet, der durch unseren Zustand als Sünder behindert wurde und durch den Heiligen Geist können wir endlich Gemeinschaft haben mit dem Herrn. An dieser Stelle ist das Wort Gottes sehr klar und die Schriften lehnen die Idee, dass es andere Vermittler als Jesus zwischen Gott und uns gibt, ab: "Denn es ist ein Gott undein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus "
(1. Timotheus 2:5). "Jesus sagte:" Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemandkommt zum Vater denn durch mich " (Johannes 14,6), "Alles, was der Vater mir gibt, wirdzu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen"        (Johannes 6:37).

Ich frage mich an dieser Stelle, warum wir andere Vermittler suchen sollen, wenn Jesus uns klar sagt, dass er niemand hinausstösst der zu ihm kommt und dass wir durch ihn direkt zum Vater gelangen. Der Rückgriff auf Maria oder andere Heilige ist aus meiner Sicht ein Mangel an Vertrauen in Christus, dies weil wir an keiner Stelle der Schrift gefunden haben, dass Menschen ihre Gebete zu jemand anderem als zu Gott gerichtet hatten oder Fürbitten zu Heiligen im Himmel.

Maria und die Erscheinungen

Ueber die Erscheinungen und Wunder von Lourdes und Medjugorje bin ich nicht in der Lage eine genaue Bewertung abzugeben, aber ich würde gerne einige allgemeine Bemerkungen dazu machen.

Der Herr lehrt uns, dass jedes Ereignis von der von ihm erzeugten Frucht beurteilt werden sollte, dass alles was Gott verherrlicht, sicherlich vom Vater kommt. Deshalb dürfen wir uns nicht darauf beschränken, uns damit zufrieden zu geben, dass das Erscheinungsbild Gottes Wille ist. Auch Paulus fordert uns auf im Angesicht dieser Tatsachen sehr vorsichtig zu sein: "Aber wenn auch wir oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium predigen würden als das, welches wir euch gepredigt haben, dersei verflucht." (Galater 1:8).

Das unbestreitbare Ergebnis dieser Erscheinungen ist, dass viele Leute angefangen haben, den Gottesdienst an jemanden zu richten, der nicht Gott ist und somit das göttliche Gebot zu übertreten: "Jesus antwortete: "Es steht geschrieben: "Du sollst den Herrndeinen Gott anbeten und ihm allein dienen" (Lukas 4:8). Ich bin sicher, dass es Treu und Glauben auf Seiten der Menschen ist, die zu Maria beten und mein Schmerz ist es, so viel Eifer zu sehen, um einen Menschen anzubeten aber nicht Gott.

Maria und die Evangelischen

Viele denken, dass die Evangelikalen und Protestanten in der Regel nicht an Maria glauben oder gar eine Form der Antipathie gegen sie hegen. Das ist nicht wahr, wir glauben an Maria so wie sie in den Evangelien beschrieben wurde. Tatsächlich stellt die Bibel Maria als Frau mit großem Glauben, Demut und Einfachheit dar, so sehr, dass der Herr sie als die Mutter von Jesus wählte.

Das Auffälligste an Maria ist, dass sie trotz Erhalt solch einer Ehre von Gott nie versucht hat, ihren Titel als Mutter Jesu zu verwenden, um sich über andere Menschen zu erheben. In der Tat sehen wir oft Mütter, die andere Menschen von oben herab anschauen nur weil ihr Sohn ein Jurist, oder Ingenieur ist. Maria hingegen, obwohl sie die Mutter des Messias war, wollte nie ihren eigenen persönlichen Ruhm verfolgen. Im ersten Kapitel der Apostelgeschichte können wir sehen wie sie inmitten der anderen Frauen war, ohne dass sie Anspruch an Ehre erhob, obwohl sie die Mutter des gerade auferstandenen Jesus war. "Diese alle verharrten einmütig beieinander mit Beten und Flehen, samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern."

Es erweckt den Eindruck, dass im Laufe der Jahrhunderte all die Attribute die nur Jesus betrafen, an Maria übertragen wurden. So dachte man, wenn also Jesus Gottes Sohn ist, nennen wir Maria „die Mutter Gottes“. Jesus ist in den Himmel aufgefahren und damit wurde die Lehre der Maria Himmelfahrt geboren. Jesus ist ohne Sünde darum spricht man von der Unbefleckten Empfängnis der Maria, Jesus ist der Mittler zwischen Gott und den Menschen und so sprach man von Mariahilf, etc. ... . Die in den Evangelien beschriebene demütige Maria hat aber wirklich nichts gemeinsam mit der juwelenbesetzten, verehrten Maria wie sie bei den Prozessionen dargestellt wird.

Was wir damit meinen ist, dass Maria auch für uns ein Beispiel für das Verhalten darstellt (wie auch die anderen großen biblischen Persönlichkeiten wie Abraham, Moses, Johannes der Täufer, Paulus, etc ...), aber dies darf uns nicht zur Verehrung / Anbetung für sie verleiten, weil sie trotz allem immer noch ein Geschöpf ist: "Sie, die Gottes Wahrheitverwandelt haben in Lüge und haben das Geschöpf geehrt und ihm gedient mehr als demSchöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit. Amen." (Römer 1:25). Christus widerlegt auch klar die Marienverehrung als Mutter von Jesus zu unterstützen: "Da sprach einer zu ihm:   „Siehe deine Mutter und deine Brüder stehen draußen wollen mit dir reden." Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: "Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder!“ Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: "Siehe da, meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mirBruder, Schwester und Mutter".(Matthäus 12:47-50). Leider zeigen die neusten Statistiken, dass die Zahl der Gebete zu Maria und den Heiligen, die direkten Gebete zu Gott überschritten haben.

Deswegen glaube ich, dass der beste Weg dem Beispiel Marias zu folgen gerade darin besteht, die Lehre die sie bei der Hochzeit von Kana gab, nämlich direkt zu Jesus zu gehen und nicht vorher zu ihr zu kommen, praktisch umzusetzen: "Seine Mutter sprach zuden Dienern: "Was er (Jesus) euch sagt, das tut" (Johannes 2:5). Wenn wir Maria und die anderen grossen Persönlichkeiten des christlichen Glaubens wirklich achten wollen, verpflichten wir uns ihrem Beispiel des Glaubens zu folgen und direkt zu Gott zu gehen  und sicherlich nicht irgendeine Art von Verehrung für sie zu hegen, weil dies gegen alle christlichen Prinzipien ist: "Ihr Männer, was macht ihr da? Wir sind auch Menschen von gleichen Empfindungen wie ihr und predigen euch das Evangelium, dass ihr euch bekehren sollt von diesen nichtigen Göttern zu dem lebendigen Gott, welcher gemacht hatHimmel und Erde und das Meer und alles was darin ist." (Apostelgeschichte 14:15):           "Und als Petrus hereinkam, ging ihm Kornelius entgegen und fiel ihm zu Füssen und betete ihn an. Petrus aber richtete ihn auf und sprach: "Stehe auf, auch ich bin einMensch!" (Apostelgeschichte 10:25,26)

Spricht die Bibel von der Existenz des Fegefeuers?

Die römisch-katholische Kirche sagt, dass es einen dritten Ort gibt, das Fegefeuer, wo die Sünder eine Zeit verbringen werden um für ihre Sünden zu büssen, bevor sie in den Himmel kommen. Wir Evangelischen lehnen diese Theorie komplett ab, weil die Bibel nie von diesem Ort spricht, es gibt nur zwei mögliche Ziele für die Toten: "Und vor ihm werden alle Völker versammelt werden. Und er wird sie voneiander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken…… Und sie werden in die ewige Pein gehen, aber die Gerechten in dasewige Leben". (Matthäus 25:32,33,46).

Die ersten Christen glaubten, dass es nach dem Tod nur zwei mögliche Ziele gab: Himmel und Hölle, auch weil die Bibel nie über andere mögliche Orte gesprochen hat. Offensichtlich schien diese Idee für einige zu radikal und jemand beschloss, den Gedanken Gottes zu „vermenschlichen“ indem sie eine Art Mittelweg schufen.

Was genau sagt die Lehre vom Fegefeuer?

Hier sind die von der römisch-katholischen Kirche wichtigsten formulierten Punkte in Bezug auf das Fegefeuer:

- Im Fegefeuer zahlen die gerechten Seelen ihre Schulden vor der göttlichen Gerechtigkeit ab und unterziehen sich sehr schmerzhaften Strafen. Die Reinigung des Fegefeuers betrifft nicht die Schuld, sondern die Bestrafung. Wenn Gott der reuigen Seele Vergebung gewährt, löscht er die Schuld, nicht aber die Strafe und durch die Sühne behebt der Mensch die Unordung die durch seine Sünden verursacht wurden. Hier auf der Erde erfährt die Seele die Strafe in Form von freiwilliger und verdienstvoller Busse, in der anderen Welt ist die Form einer Reinigung erforderllich.

- Die Strafen des Fegefeuers sind nicht die gleichen für alle Seelen. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Dauer und ihrer Intensität, und hängen von der Schuld der einzelnen ab. Im Fegefeuer herrscht eine gewisse Ruhe und auch eine gewisse Freude, weil die Seelen sich ihres Heils sicher sind und sie sehen ihre Strafe als Mittel die Heiligkeit Gottes zu verherrlichen und die selige Vision zu erreichen.

- Die Kirche auf der Erde kann mit ihren Stimmen dabei helfen, weil sie die gleiche Liebe, in Christus vereint. Diese Werke sühnen den Schmerz der Seelen im Fegefeuer indem sie ihnen Ausgleich damit schafft. Die Messe ist die wirksamste Hilfe der Kirche der Erde um der Seele während der Reinigung beizustehen. Almosen, Gebete, alle Formen des Opfers sind auch ein Mittel der leidenden Seele zu helfen.

- Das Fegefeuer wird mit dem Jüngsten Gericht enden, denn alle Seelen die zur  Herrichkeit bestimmt sind, haben in der einen oder anderen Weise die göttliche Gerechtigkeit zufrieden gestimmt.

Die biblische Grundlage dieser Lehre

Den biblischen Vorwand um diese Theorie zu rechtfertigen finden wir in
Makkabäer 12:42-45: Anschließend hielten sie einen Bittgottesdienst ab und beteten, dass die begangene Sünde wieder völlig ausgelöscht werde. Der edle Judas aber ermahnte die Leute, sich von Sünden rein zu halten; sie hätten ja mit eigenen Augen gesehen, welche Folgen das Vergehen der Gefallenen gehabt habe.
Er veranstaltete eine Sammlung, an der sich alle beteiligten, und schickte etwa zweitausend Silberdrachmen nach Jerusalem, damit man dort ein Sündopfer darbringe. Damit handelte er sehr schön und edel; denn er dachte an die Auferstehung.
Hätte er nicht erwartet, dass die Gefallenen auferstehen werden, wäre es nämlich überflüssig und sinnlos gewesen, für die Toten zu beten.
Auch hielt er sich den herrlichen Lohn vor Augen, der für die hinterlegt ist, die in Frömmigkeit sterben. Ein heiliger und frommer Gedanke! Darum ließ er die Toten entsühnen, damit sie von der Sünde befreit werden.

Diese Bibelstellen sollen die Idee rechtfertigen, dass es richtig ist für die Toten zu beten und bestätigen somit die Lehre vom Fegefeuer. Zu diesen Versen muss man jedoch dazu sagen, dass das Buch der Makkabäer in die als deuterokanisch definierten fällt, d.h. in diejenigen Bücher, die dem biblischen Kanon des Alten Testaments von der katholischen Kirche der Gegenreformation, oder zig Jahrhunderte nachdem sie geschrieben wurde, hinzugefügt worden ist. Unter anderem muss man sagen, dass, wenn es wirklich ein Fegefeuer geben würde, hätten die anderen Autoren des Alten und Neuen Testaments sicherlich darüber gesprochen. Es wird aber tatsächlich immer nur über die ewige Erlösung und die ewige Verdammnis gesprochen.

Ein anderer Vers der als Unterstützung der Lehre des Fegefeuers verwendet wird finden wir in Lukas 12.47: "Der Knecht aber, der den Willen seines Herrn wusste und hat sich nicht bereitet, auch nicht nach seinem Willen getan, der wird viele Schläge erleidenmüssen." Mit diesen Versen aber sagt Jesus einfach, dass genau wie im Himmel es verschiedene Grade der Seligpreisungen geben wird, genauso wird es in der Hölle unterschiedliche Grade der Verurteilung geben.

Die letzte Stelle in der Bibel, die die Existenz des Fegefeuers beweisen sollte finden wir in 1. Korinther 3:13-15: "So wird das Werk eines jeglichen offenbar werden, denn der Tag wird’s klar machen, weil es im Feuer offenbar wird. Und von welcher Art das Werk eines jeglichen ist, wird das Feuer erweisen. Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird es Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer".

Diese Verse als Beweis für die Existenz des Fegefeuers zu benutzen ist aus folgenden Gründen unsachgemäß: 1) Paulus spricht von einem Feuer, dessen Ziel es ist, die Natur unserer Werke zu offenbaren und hat keine reinigende Funktion, wie es angeblich das Fegefeuer haben sollte; 2) Dieses Feuer wird erst bei der Erscheinung von Christus erleuchten, am letzten Tag und ist daher eine ewige Flamme, die sogar vor dem ewigen Gericht brennt; 3) Gemäss der katholischen Lehre werden nur die unvollkommenen Christen ins Fegefeuer gehen, während Paulus von einem Feuer spricht, dass die Werke aller Christen offenbaren wird; 4) Es ist wichtig zu beachten, dass die Errettung dessen, der als untreuer Arbeiter bezeichnet wird, nicht durch das Feuer stattfindet, aber das Feuer wird seine Werke trotzdem verzehren.

Die Lehre vom Fegefeuer ist immer noch sehr präsent in der katholischen Welt, so sehr, dass auch heute noch sogenannte „Messen für das Heil“ gemacht werden, die durch Gebete und Almosen die Macht hätten, den Aufenthalt im Fegefeuer für einen verstorbenen geliebten Menschen zu verkürzen.

Zusammenfassend können wir sagen, dass unsere Sünden ein für alle Mal bereits mit dem perfekten Opfer von Jesus vor zweitausend Jahren am Kreuz gesühnt wurde: "Wielviel mehr nun werden wir durch ihn vor dem Zorn gerettet werden, nachdemwir durch sein Blut gerechtfertigt worden sind" (Römer 5:9), "So ist nun keine Verdammnis fürdie, die in Christus Jesus sind, die nicht nach dem Fleisch wandeln, sonder nach demGeist" (Römer 8:1). Die Unterstützung der Idee des Fegefeuers, bedeutet also Zweifel zu haben, dass Christus in der Lage war, in vollem Umfang am Kreuz die Sünden der Welt zu sühnen.

Warum tauft ihr die Babys nicht in Wasser, wie es die katholische Kirche tut?

Die Bibel präsentiert die Taufe eindeutig als Akt nach der Buße, mit dem wir von unserer Entscheidung Christi nachzufolgen zeugen: "Wer da glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden." (Markus 16:16), und Petrus:
"Tut Buße und ein jeglicher von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zurVergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gaben des HeiligenGeistes"
(Apostelgeschichte 2:38).

Die Taufe ist daher nicht nur eine einfache religiöse Handlung, sie ist etwas viel ernsteres, weil wir durch sie unser Wunsch, Christen zu sein, öffentlich kundtun. Mit der Wassertaufe treffen wir die Entscheidung, unseren alten Menschen sterben zu lassen, um ein neues Leben in Christus zu führen. „So sind wir mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, gleichwie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in einem neuen Leben wandeln" (Römer 6:4). Sie wird durch vollständiges Untertauchen ins Wasser ausgeübt (das griechische Wort für Taufe bedeutet in der Tat "Eintauchen"), weil wir mit diesem Akt den Tod unseres alten Menschen und die Wiedergeburt in Christus symbolisieren.

Die Kritik an der Kindstaufe ist nicht nur formell sie hat auch Substanz, denn wenn die Notwendigkeit sich vor der Taufe zu konvertieren eliminiert wird, wird der Taufe all seine Bedeutung genommen und wird für die Säuglinge einfach zu einem rituellen Akt umgewandelt. Es ist wichtig zu verstehen, dass man nicht als Christen geboren wird, sondern dass man es wird und dass, wenn wir Kinder Gottes werden wollen, wir zu einem gewissen Punkt aufgerufen sind, eine klare Entscheidung zu treffen, ob wir dem Herrn dienen, oder ihn ablehnen. Wenn wir stattdessen die Säuglinge taufen, glauben wir am Ende, dass wir bereits sauber sind vor Gott, ohne je das Bedürfnis gehabt zu haben, einen persönlichen Schritt des Glaubens zu tun, die Wassertaufe.

Hier in Kürze unsere diesbezüglichen Gedanken:

Ist es für einen Christen wichtig sich taufen zu lassen? Ja, es ist entscheidend. Dieses Gebot wurde uns von Jesus Christus selbst gegeben. Wenn wir sagen wir glauben, aber wir weigern uns, uns zu taufen, demonstrieren wir, dass wir die Worte Jesu mit grosser Oberflächlichkeit anschauen.

Kann eine nicht getaufte Person in den Himmel kommen? Ja, sie kann. Tatsächlich haben wir das Beispiel des Diebes, der am Kreuz neben Jesus war. Dieser starb und wurde ohne Taufe errettet. Allerdings müssen wir bedenken, dass dies eine Ausnahme war, denn wenn der Dieb die Möglichkeit gehabt hätte sich zu taufen, hätte er es mit Sicherheit getan.

Wenn ein kleines Kind stirbt ohne getauft zu sein, landet es in der Hölle? Sicherlich nicht, denn Jesus selbst hat gesagt, dass kleine Kinder von Natur aus unschuldig sind. Daher kann man in ihrem Fall nicht von der Taufe der Buße und Bekehrung sprechen.

Hat die römisch-katholische Kirche immer Säuglinge getauft? Nein, diese Praxis wurde viele Jahrhunderte nach Christus geboren. Ich war zufällig an einer katholischen Taufe und der Priester sagte, dass für mehrere Jahrhunderte die römisch-katholische Kirche nur Erwachsene getauft hat.

Garantiert uns die Taufe das ewige Leben? Sicherlich nicht. Der Beweis dafür ist, dass Millionen von Menschen als Säugling getauft wurden, aber ein Leben fern von Christus gelebt haben. Leider hat man manchmal den Eindruck, dass einige Katholiken glauben, dass das Taufwasser fast über magische Kräfte verfügt. Die Taufe ist aber wertlos in Gottes Augen, wenn die Person, die getauft wird, keine wirkliche Entscheidung Gott zu dienen gemacht hat.

Jesus sagte klar über das Brot  "Dies ist mein Leib" und über den Wein, "dies ist mein Blut" (Matthäus 26:26-28). Warum also glaubt ihr nicht, dass sich in der Eucharistiefeier die tatsächliche Gegenwart des Leibes und Blutes Christi befindet?

Im Wort Gottes wird das Verb "sein" mehrfach als eine symbolische Funktion verwendet: "Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner." (Johannes 15:1): "Dasprach Jesus wieder zu ihnen: "Wahrlich, wahrlich, ichsage euch: Ich bin die Tür zu denSchafen" (Johannes 10:7): "Und haben alle denselben geistlichen Trank getrunken; denn sie tranken aus dem geistlichen Felsen, der mitfolgte; der Fels aber war Christus"
(1. Korinther 10:4) Natürlich würde niemand nach dem Lesen dieser Verse sagen, dass in diesen Fällen das Verb „sein“ eine reelle Funktion hätte, aber es scheint klar, dass Jesus das Leben symbolisiert, die Tür der Schafe und den Felsen.

An diesem Punkt muss geklärt werden, was das Wort Gottes über die Bedeutung des Abendmahls, das Gebot welches vom Herrn eingeführt wurde, zu sagen hat.

Wird durch das Abendmahl das Opfer Christi wiederholt? Die Bibel weist diese Theorie absolut zurück indem sie uns daran erinnert, dass das Opfer Christi vor zweitausend Jahren perfekt war und es wurde ein für allemal getan, anders als die Opfer des Alten Testaments, die ständig wiederholt wurden, da sie die Sünden nur bedecken konnten: "Nicht damit er sich oftmals opfere, wie der Hohepriester alle Jahre mit fremdem Blut in das Heiligtum geht; sonst hätte er oft leiden müssen von Anfang der Welt an. Nun aber am Ende der Welt, ist er einmal erschienen, um durch sein eigenes Opfer dieSünde aufzuheben. Und wie den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: so ist Christus einmal geopfert, die Sünden vieler wegzunehmen und zu erscheinendenen, die auf ihn warten, zum Heil." (Hebräer 9:25-28), "Denn einen solchen Hohepriester mussten wir haben, der heilig, unschuldig, unbefleckt von den Sünden abgesondert und höher ist als der Himmel. Der nicht täglich nötig hat, wie jene Hohepriester, zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen, danach für die desVolkes; denn das hat er ein für allemal getan, als er sich selbst opferte."
(Hebräer 7,26-27); "Da wir wissen dass Christus, von den Toten erweckt, hinfort nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über ihn. Denn was er gestorben ist, das ist erder Sünde gestorben ein für allemal, was er aber lebt, das lebt er Gott." (Römer 6,9-10).

Ist es richtig, dass Christen das Abendmahl feiern? Ja, es ist sehr wichtig, dass Christen das Abendmahl feiern. Dieses Gebot wurde von Jesus Christus eingesetzt und dient als Erinnerung an den vom Herrn enorm hoch bezahlten Preis, um unsere Sünden zu sühnen.

Paulus’ erster Brief an die Korinther bestätigt, dass das Abendmahl auch von den frühen Christen gefeiert wurde: "Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe: dass der Herr Jesus in der Nacht, da er verraten wurde, Brot nahm und dankte und brachs und sprach:: "Das ist mein Leib für euch gegeben, dies tut zu meinem Gedächtnis." Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: "Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut: dies tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis. Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus diesem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis dass er kommt."Wer nun unwürdig dieses Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, der wird schuldig sein am Leib und Blut des Herrn. Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch. Denn wer unwürdig isst und trinkt, der isst und trinkt sich selber zum Gericht, weil er den Leib des Herrn nicht unterscheidet. Darum sind viele Schwache und Kranke unter euch, und ein guter Teil sind entschlafen. Denn wenn wir uns selber richteten, so würden wir nicht gerichtet. Wenn wir aber von dem Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht samt der Welt verdammt werden. Darum, meine Brüder, wenn ihr zusammenkommt,, um zu essen, so wartet aufeinander. Hungert aber jemand, der esse daheim, damit ihr nicht zum Gericht zusammenkommt. Das andere aber will ich ordnen, wenn ich komme."
(1 Korinther 11:23-34).

In diesem Fall tadelt Paulus die Korinther scharf, weil sie das Abendmahl mit einem gewöhnlichen gemeinsamen Essen verwechselt hatten. Dieses hat aber einen hohen spirituellen Wert, da es das Gedenken an das Opfer Christi am Kreuz darstellt. Aus diesem Grund müssen wir es in bewusstem Geist zelebrieren, die Bedeutung dieses Gesetzes verstehen und wir müssen unsere Art zu leben prüfen bevor wir uns dem Abendmahl annähern. In diesem Kapitel wird auch der symbolische Wert dieser Handlung betont: "Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt (es wird nicht von reellem Fleisch und Blut gesprochen, sondern von symbolischem Brot und Wein), verkündigt ihr (und nicht wiederholt ihr) den Tod des Herrn, bis er wieder kommt. "

Welchen Wert müssen wir also dem Brot und Wein geben? Das Brot und der Wein haben einen symbolischen Wert und das heilige Abendmahl ist zur Erinnerung, durch die Worte von Jesus bestätigt: "Tut dies zu meinem Gedächtnis." Die Tatsache, dass es eine Gedenkfeier ist, bedeutet aber nicht, dass sie leichtfertig gemacht werden soll. Auch die Juden erinnerten mit großer Feierlichkeit den Auszug aus Aegypten während des Passah Festes, welche den Uebergang von der Sklaverei der Sünde in die Freiheit in Christus bildete. (Exodus 12:26).

Das Dogma der Wesensverwandlung, d.h. der Prozess, in dem in der Hostie Leib und Blut Christi verkörperlicht, ist nicht mit den ersten Christen ins Leben berufen worden, sondern wurde erst zwölf Jahrhunderte nach der Kreuzigung des Herrn eingeführt und außerdem müssen wir hinzufügen, dass die Verwendung der Hostie unbekannt war für die ersten Christen, die um das Heilige Abendmahl zu zelebrieren das Brot (das gebrochen wurde) und den Wein (der an alle verteilt wurde, nicht nur denjenigen, die an der Messe teilnahmen), wie von Jesus Christus gelehrt.

Zur Unterstützung des katholischen Dogmas wird oft Kapitel 6 des Johannesevangeliums verwendet. Ein sorgfältiges Lesen des ganzen Artikels hilft uns zu verstehen, dass der Sinn der Worte des Herrn ganz anders zu verstehen sind als die der katholischen Eucharistie. "Jesus antwortete ihnen:" Wahrlich, wahrlich ich sage euch: ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt undsatt geworden seid. Wirket nicht für die Speise, die vergänglich ist, sondern für die Speise die da bleibt in das ewige Leben, welche euch der Sohndes Menschen geben wird; denndiesen hat Gott der Vater versiegelt." (Johannes 6.26-27).
Kommentar: Der Diskurs von Jesus als das Brot des Lebens beginnt mit dem Vorwurf an die, die ihn nur für fleischliche Gründe befolgen (d.h. um Brot zu haben), anstatt die spirituellen Dinge zu verfolgen.

„Da sprachen sie zu ihm:" Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen?“ Jesus antwortete ihnen: "Dies ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt den er gesandt hat.“ Da sagten sie zu ihm: "Was tust du denn für ein Zeichen, auf das wir sehen und dir glauben? Was wirkst du? Unsere Väter aßen das Manna in der Wüste, wie geschrieben steht: "Er gab ihnen Brot vom Himmel zu essen." Da sprach Jesus zu ihnen: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: es war nicht Moses, der euch das Brot vom Himmel gegeben hat, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn dies ist das Brot Gottes das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben " Da sprachen sie zu ihm: „Herr,dann gib uns allezeit dieses Brot " Jesus sprach zu ihnen: "Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern; und wer an mich glaubt wird nie mehr dürsten." (Johannes 6:28-35).
Kommentar: Sie fragten ihn, was sie tun sollen, um die Werke Gottes zu vollbringen und Jesus antwortete: Dass ihr an ihn glaubt, den er gesandt hat. Nachfolgend wird ein Vergleich zwischen dem Manna (materielle Nahrung, die das Volk für einen bestimmten Zeitraum fütterte) und dem wahren Brot das vom Himmel kommt gemacht; an dieser Stelle dachten die Zuhörer, dass Jesus von körperlichem Brot gesprochen hat, aber er antwortete ihnen: "Ich bin das Brot des Lebens: wer zu mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an mich glaubt wird niemals mehr dürsten." Mit diesen Worten zeigt Jesus deutlich, dass das Essen von diesem Brot bedeutet, zu ihm zu gehen und an ihn zu glauben.

"Aber ich habe es euch gesagt dass ihr mich gesehen habt, und glaubt doch nicht. Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nie weg stossen. Denn ich bin vom Himmel herniedergekommen, nicht das ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. Das ist aber der Wille des Vaters, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem was er mir gegeben hat, sondern das ich es auferwecke am letzten Tage. Denn das ist der Wille dessen der mich gesandt hat, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag." Da murrten die Juden darüber dass er sagte: "Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist" Sie sagten: "Ist dieser nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie spricht er denn: "Ich bin vom Himmel gekommen?" Jesus antwortete ihnen:."Murret nicht unter euch. Niemand kann zu mir kommen, es sei denn der Vater der mich gesandt hat, ziehe ihn; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tage. Es steht geschrieben in den Propheten: "Sie werden alle von Gott gelehrt sein." Wer es nun vom Vater hört und lernt, der kommt zu mir. Nicht dass jemand den Vater gesehen hat, ausser dem, der von Gott ist; der hat den Vater gesehen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: wer an mich glaubt, hat ewiges Leben. Ich bin das Brotdes Lebens " (Johannes 6:36-47).
Kommentar: Er besteht darauf, dass das ewige Leben nicht das physische essen seines Leibes und das körperliche trinken seines Blutes ist, sondern, dass diese Handlungen symbolisch sind, denn das Heil kommt bei der Betrachtung des Sohnes und am Glauben an ihn. Nachdem er erneut wiederholte, dass das ewige Leben für diejenige ist, die an ihn glauben, bestätigt Jesus, das Brot des Lebens zu sein und dass jeder, der von diesem Brot isst, ewiges Leben haben wird.

„Eure Väter aßen das Manna in der Wüste und sind gestorben. Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, dass man davon esse und nicht sterbe. Ich bin das lebendige Brot, vom Himmel herabgekommen. Wer von diesem Brot isst, der wirdlebenin Ewigkeit. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, dass ich geben werde für das Leben der Wel“ (Johannes 6:48-51 ).
Kommentar: Bisher sagte Jesus, dass das ewige Leben im Glauben, im Betrachten und durch das Kommen zu ihm erreicht wird. Nun fügt er hinzu, dass das ewige Leben ist, ihn zu essen, das Brot des Lebens, sein Fleisch und sein Blut. Unter dieser Voraussetzung können wir sagen, dass das Essen von ihm nichts anderes als ein Ausdruck des verstärkten Glaubens an ihn ist. Die folgenden Worte zeigen uns, dass sein Fleisch richtige Nahrung und sein Blut ein wirkliches Getränk ist, so dass wir uns spirituell durch den Glauben an ihn, von ihm ernähren können, und dass diese Worte von seinem Sühneopfer am Kreuz sprechen: "das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, welches für das Leben der Welt gegeben wird."

Die Juden haben offenbar den Sinn seiner Worte  nicht verstanden und fragten sich was er meinte, weil sie sehr gut wussten, dass, das sich von Blut ernähren (menschliches sowieso) vom Gesetz des Mose her strengstens verboten war (und auch im Neuen Testament, in Kapitel 15 der Apostelgeschichte wird wiederholt, dass es verboten ist, sich von Blut zu ernähren). Aber Jesus wiederholt, dass er die wahre Speise eines jeden Gläubigen ist und in der Tat können wir alle bezeugen, dass, wenn wir in Gemeinschaft mit dem Herrn sind, dieses Gefühl von völliger Freude und Friedens spüren können, das uns vollständig erfüllt.

Autor der Antworten: Alessandro Valli


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