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DIE KIRCHE JESU CHRISTI  DER HEILIGEN DER LETZTEN TAGE
(MORMONEN)


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"Aber wenn auch wir oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium predigen würde als das, welches wir euch gepredigt haben, der sei verflucht!"
Galater 1:8

Der Gründer und Prophet dieser Sekte war Joseph Smith, geboren am 22. Dezember 1805 in New England, New York State

Unter den Tausenden von Geschäften, die er ausübte, war er auch noch ein Wahrsager. Er war noch ein Teenager als er die ersten Visionen hatte. Er selbst sagt, dass er im Jahre 1820, im Alter von fünfzehn Jahren, seine erste Vision hatte. Hier ist seine Geschichte: "Ich sah zwei Menschen in der Luft vor mir stehen, deren Helligkeit und Herrlichkeit jenseits aller Vorstellung waren. Einer von ihnen sprach zu mir, nannte mich beim Namen, zeigte auf mich und sprach zum anderen: "Dies ist mein geliebter Sohn, auf ihn müsst ihr hören!" Ein paar Jahre später, im Jahre 1823, erschien ein Engel zu Joseph Smith und enthüllte ihm einen Ort, wo ein Kasten teilweise in der Erde begraben war, welcher goldene Platten enthielt mit Schriften der "reformierten ägyptischen Sprache“, eine für die Wissenschaftler unbekannte Sprache.

Erst im Jahre 1827 entfernte Smith, durch eine andere Vision geführt, die Platten von diesem Ort in den Hügeln von Cumorah in Palmyra, und verbrachte drei Jahre in einem Zelt um das Buch zu übersetzen und zu diktieren. Im Jahre 1829 veröffentlichte er schliesslich das Buch Mormon, danach kam der Engel und brachte die Platten weg - gemäss Smith’s Aussage - und es war nicht mehr möglich sie zu sehen.

Viele Passagen aus dem Buch Mormon sind identisch mit der Version der King James Bible, die mehr als 200 Jahre zuvor veröffentlicht wurde. In Wirklichkeit ist dieses Buch eine nur wenig originelle Mischung aus dem Alten und Neuen Testament. Das einzige originelle war nur die angebliche Offenbarung über die Vereinigten Staaten als ein Land der Verheißung.

Im folgenden Jahr, am 6. April 1830, wurde die Kirche Jesu Christi in der Stadt Fayette, Seneca County gegründet. Joseph Smith wurde als "ein Seher, ein Übersetzer des Wort Gottes, ein Prophet, ein Apostel Jesu Christi" anerkannt und wurde zum Oberhaupt der Kirche. Er war 24 Jahre alt.

Als die Verfolgung die winzige Kirche von New York verjagte, flüchteten seine Mitglieder nach Kirland am Eriesee, wo sie ihren Hauptsitz gründeten. Sie blieben von 1831 bis 1837 dort. Es wurde eine Zeit der Konsolidierung und Entwicklung, während der sie auch einen Tempel errichteten. Independence wurde ihr neues Hauptzentrum, bis sie im Jahre 1839 vom Staat durch Feindschaft, Verfolgung und sogar unter der Beteiligung der Regierungstruppen vertrieben wurden. Von Missouri gingen sie nach Illinois.

Niedergelassen, an den sumpfigen Ufern des Mississippi, etwa 30 Meilen nördlich von Quincy, hatten sich Mormonensiedler im Jahre 1844 eine ganze Stadt von 20`000 Einwohnern gebaut: Nauvoo. Joseph Smith war der Bürgermeister und die Mormonen wurden zu einer wichtigen politischen Kraft in Illinois, so dass im Jahre 1844, Smith von seinen Anhängern als Kandidat für das Präsidentenamt der Vereinigten Staaten nominiert wurde. Später wurde ein Tempel errichtet, der eine Million Dollar kostetete, und wurde danach wieder zerstört. Während Smith im Gefängnis in Carthage, Illinois, in Untersuchungshaft war wegen Beschlagnahmung einer Anti- Mormonen Zeitung durch die Mormonen, drangen die Bürger in das Gebäude ein und töteten den Propheten und seinen Bruder Hyrum. Sie waren wütend auf ihn, weil er im Jahre 1843, nach einer Offenbarung, die Polygamie etabliert hatte.

Smiths Martyrium wurde von einer kurzen Zeit der Verwirrung und Unordnung unter den Mormonen gezeichnet, dann aber als guten Grund einer außerordentliche Stärke benutzt: ihr Anführer war für seinen Glauben gestorben! Dies gab neue Impulse für die Bewegung, und so, zwei Jahre nach dem Tod des Propheten, oder Gründer der Mormonen, sammelten sie all ihre Kräfte und bahnten sich einen Weg in ein neues ihnen unbekanntes Land.

Auf Planwagen und später dann auf kleinen Karren, drängten sie mehr als 2.250 Meilen in den fernen Westen ein, der damals ein Teil von Mexiko war. Als Orientierungshilfe für ihren Exodus aus Nauvoo, war der brillante Kolonisator Brigham Young. Er führte die "Saints of the Rockies" (die Heiligen der Berge) nach Salt Lake City. Der zermürbende Marsch war nur dank der kräftigen Führung dieses Mannes möglich, aber er kostete das Leben vieler Tausenden von Menschen. Als die Karawane sich von Nauvoo aufmachte, waren es ca. 12`000 Menschen. Nach 17 Monaten, am Ziel angelangt, waren es noch etwa die Hälfte.

Angekommen in Salt Lake City, Utah, lehnte eine Gruppe von Mormonen die Führung von Young ab und im Jahre 1860 organisierten sie sich neu und bildeten die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Diese Gruppe lehnt die Polygamie ab und zeigt auch andere wichtige Unterschiede.

Im Jahr 1970 hatte die Bewegung weltweit etwa drei und eine halbe Million Mitglieder, aber Salt Lake City ist immer noch das Zentrum der größten Gruppe von Mormonen. Zu ihren wichtigsten Errungenschaften gehören zwölf Tempel, in denen Nicht-Mormonen keinen Eintritt haben, ein Unternehmen, dass den Armen Unterstützung bietet und die Brigham Young University mit zehntausend Studenten.

 

DIE LEHRE DER MORMONEN

In jedem religiösen System, ist die Lehre der Drehpunkt, um den sich das System dreht. Das Zentrum der Lehre, als normative anerkannt, und die heiligen Bücher der einzelnen Gruppen sind das, was die Religionen der Welt von den christlichen Konfessionen unterscheidet. Die heiligen Bücher, die von den Mormonen anerkannt sind, sind deren vier: Die Bibel, das Buch Mormon, Lehre und Bündnisse, die Köstliche Perle.

"Wir glauben, dass die Bibel das Wort Gottes ist, soweit sie richtig übersetzt wird", bestätigt der achte Teil der Artikel des Glaubens der Mormonen. Joseph Smith hatte eine Überprüfung der englischen Version der Bibel begonnen, die Version von King James, wurde aber durch den Tod unterbrochen, deshalb, "weil diese Arbeit nie zu Ende gebracht wurde, hat die Kirche (Mormon ed) die Übersetzung der King James Bibel als englischen, regulären Text der Bibel akzeptiert." (GB Hinckley. What of the Mormons?, S. 100)

Der achte Artikel des Glaubens weiter zitiert: "Wir glauben, dass auch das Buch Mormon das Wort Gottes ist." Dieses Buch wird als Geschichte der Bewohner Amerikas vorgestellt, denen Christus nach seiner Auferstehung erschienen ist. Es wurde im Original in „reformierter Aegyptischer Sprache“ geschrieben - eine Sprache, die, wie wir gesehen haben, den Gelehrten unbekannt ist – und wurde mit Hilfe von zwei Wundersteinen, Urim und Thumim, wie Smith behauptete, übersetzt.

Die Lehre und Bündnisse ist eine Liste von 136 "Offenbarungen", die beabsichtigen das Wort Gottes neu zu entwickeln. Die Reorganisierte Kirche akzeptiert die Offenbarung der erlaubten Polygamie nicht; und der Tempel Lot (eine der Mormonen Kirchen ed) minimiert das Buch sogar und benutzt den alten Titel das Buch der Gebote.

Die köstliche Perle. In der Regel zusammengehörend mit Lehre und Bündnisse, enthält den Band "das Buch Moses" (nah genug, um den Verdacht an Genesis zu wecken), ein "Buch Abrahams", das, wie Smith behauptete, von Abraham selbst geschrieben worden sei und von Joseph Smith übersetzt wurde. Eine unvollständige Biographie des Gleichen mit einem kurzen Beschrieb der „Artikel des Glaubens“, die nur eine Seite umfassen. In Bezug auf das "Buch Abrahams," kommen wir nicht darum herum, darauf hinzuweisen, dass dieses Buch von den Wissenschaftlern der ägyptischen Altertümer als eine Fälschung anerkannt wurde (T. Heinze, Antworten für meine Mormonischen Freunde, S. 8) .

Wenn die Mormonen den Schriften von Mormon die gleiche Autorität zuteilen wie der der Bibel, vergessen sie, dass die Schrift niemals auf Initiative eines Menschen geschrieben wurde, sondern das der Geist Gottes immer als erster agiert hat; und das Gott selbst die Menschen, die die Bibel schrieben, inspiriert hat. Die Worte dieser Männer sind in Wirklichkeit Gottes Wort. (vgl. 2 Petrus 1:21). Gott hat in seiner Vorsehung der Kirche die Schriften gegeben, die er wollte das die Bibel beinhaltet und liess keinen Raum, um andere „inspirierte“ Schriften hinzuzufügen. Es ist signifikant, dass ein Fluch auf diejenigen kommt, die dem Wort Gottes etwas zufügen oder etwas entfernen. Gottes Worte, nicht nur im Zentrum der Bibel (Deuteronomium 4:2, 12:32; Sprüche 30:6) zu finden, sondern auch am Ende der Bibel (Offenbarung 22:18 , 19).
                                        

Komische Vorstellungen von Gott

„Wir glauben an Gott, den ewigen Vater und an seinen Sohn, Jesus Christus und den Heiligen Geist" dies bezeugt der erste Artikel des Glaubens der Mormonen. Beim durchlesen ihrer Schriften bemerken wir, dass diese Aussage in einem völlig anderen Sinn verstanden wird, als dem des orthodoxen Konzeptes. Eine der „Offenbarungen“ von Joseph Smith trägt diese Beschreibung des Vaters: „Der Vater hat einen Körper aus Fleisch und Gebein, so fühlbar wie der eines Menschen" (Lehre und Bündnisse 130: . 22). Das Buch Moses 06.09, sagt: "Seinem eigenen Körperbild ahnlich, schuf er Mann und Frau…". „Auch der Vater und der Sohn sind in der körperlichen Erscheinung ahnlich" (Talmage, Artikel des Glaubens, S.4 1).
 
Johannes 4:24 sagt: "Gott ist Geist." Im griechischen Original, konstruiert sich dieser Satz, indem das Wort Geist als erste Position erscheint, das heisst, in der Reihenfolge, wo es die höchste Ordnung erhält. Vor dem Wort Gott, wird der Artikel der gestellt, welcher seine Autorität unterstreicht. Diese Schreibweise wird normalerweise von den Griechen angewendet um die Qualität von etwas zu zeigen. Unser Vers zeigt deutlich, dass Gott eine spirituelle Natur hat, und schliesst die Möglichkeit, dass Gott vielleicht keine spirituelle Natur oder Qualität hat vollkommen aus: Geist ist (der) Gott. Mit den richtigen Methoden der Interpretation, ergibt sich diese Besonderheit in Lukas 24:39: „Denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen“, so wird die Theologie der Mormonen komplett zerstört.


Die jungfräuliche Geburt
Christi.

Die jungfräuliche Geburt Christi scheint keinen prominenten Platz in der Theologie der Mormonen zu haben. Die Artikel des Glaubens von Talmage - das heißt, die Auslegung von Rechtsvorschriften, verbreitet als die "originalen „Artikel“ von J. Smith verwendet - sagen wenig zu dieser Lehre aus. In seinem Büchlein Mormonen, hat Walter Martin auf Seite 26 ein Zitat von Brigham Young festgehalten (Journal of Discourses, Bd. 1, S. 50,51..): "Als die Jungfrau Maria den Sohn Jesus empfangen hatte, machte der Vater ihn nach seinem eigenen Bild. Er wurde nicht vom Heiligen Geist gezeugt. Wer war der Vater? Der Vater war die erste Position in einer menschlichen Familie ... Jesus, unser älterer Bruder, wurde im Fleisch gezeugt, durch die gleiche Person, die im Garten Eden war und das ist unser Vater im Himmel ".

Dieses Zitat wird jeden wahren Christen mit einem Geruch von Gotteslästerung erreichen. Es widerspricht ganz klar der Erzählung von der wunderbaren Geburt des Jesus von der Jungfrau Maria in Lukas 1:26-38. Dennoch reagieren die Mormonen, wie Dr. Martin sagte, mit einem mutigen "Ja" auf die Frage: "Glauben die Mormonen an die jungfräuliche Geburt?" (In einem Artikel erschienen in der Zeitschrift Look im Oktober 1954).


Sünde und Erlösung


"Die Sünde ist ein Zustand, der Unterlassung von gewünschten Sachen, ein Begehen verbotener Handlungen, die die Entwicklung der menschlichen Seele verhindert." (Talmage, Articles of Faith, S. 56). Die Mormonen glauben, dass es notwendig und auch gut ist , dass Adam gesündigt hatte, denn das gab ihm die Möglichkeit, wie Gott zu werden: "Es ist üblich geworden, dass die Menschheit Vorwürfe gegen die Vorfahren sammelt und sich vorstellt vermeintlich gesegnet zu sein. Die Art von Leben die wir alle führen würden, wäre da nicht der Fall von Adam gewesen. Während wir unseren ersten Vorfahren zu tiefstem Dank verpflichtet sind, für das Erbe das sie uns hinterlassen haben, was da wäre die Möglichkeit Ruhm, Erhöhung und ewiges Leben zu kaufen." (Idem, S. 70).
Mormonen bevorzugen den Begriff der Erhöhung dem der Errettung. Ihr Ziel ist die Perfektion, und ihr Glaube ist, wie Gott und die Götter selbst zu werden. Dieses Ziel wird mit dem größtmöglichen Nutzen verfolgt in der Zeit, die jedem Mensch auf Erden gegeben ist. Was der Mensch hier und jetzt bekommt durch seine Handlungen und guten Werken, bestimmt seinen zukünftigen Zustand.

Wie reagieren wir auf das Konzept der Mormonen der Sünde? Die christliche Sicht der Sünde geht über die einfachen Handlungen oder deren Fehlen, sie drängt auf die gefallene Natur des Menschen (Römer 5:12) Ab dem Tag des Sturzes, ist der Mensch in einem Zustand der Rebellion und der Feindschaft gegen Gott. Die Befreiung von diesem Abwärtstrend wird von Gott selbst in stellvertretender Sühne Jesu Christi (Apg 4:12) hergestellt. Mormonen verstehen den göttlichen Plan der Erlösung nicht.


Himmlische
Ehe und Polygamie.

Mormonen nehmen Gottes Gebot "Seid fruchtbar und mehret euch" wörtlich. Sofern Sie nicht durch körperliche oder andere Gründe verhindert sind, haben sie die Verpflichtung zu heiraten und Nachkommen zu zeugen. Die würdigsten Mormonen, deren Hingabe zu ihrer Kirche außer Zweifel steht, erhalten die Erlaubnis den Ritus der "himmlischen Hochzeit" zu feiern. Ein Ritual, das nur in einem der heiligsten Tempel gefeiert werden kann. Dieser Ritus versiegelt eine Ehe zu  einer ewigen Ehe. Während die weltliche Ehe als Vertrag anerkannt wird, der nur in diesem Leben Gültigkeit hat, lehrt das Konzept der "himmlischen Hochzeit", dass ein Mann mit seiner Frau für die Ewigkeit zusammenlebt wie in diesem Leben. Mormonen glauben, dass die menschliche Fortpflanzung in alle Ewigkeit fortgesetzt wird.

Was die Polygamie betrifft, wird sie von den Mormonen heute nicht mehr praktiziert. Ihre Kirche hat sie seit 1890 offiziell verboten. Sie droht mit Exkommunikation der betreffenden Mitglieder die dagegen verstossen. Trotzdem betrachten die Mormonen die Polygamie bis heute als höchstes Gesetz Gottes, praktizieren es nur nicht weil das Bundesgesetz der Vereinigten Staaten die Mehrehe verbietet. Dies müssen wir den Mormonen anrechnen: Sie bemühen sich sehr gute Bürger zu sein. Niemand der sie kennt kann leugnen, dass sie respektvoll in den Gesetzen des Staates sind.

Einer der wichtigsten Unterschiede zwischen den Utah-Mormonen und der reorganisierten Kirche, ist die Tatsache, dass letztere die Polygamie ablehnt. In der Tat macht sie geltend, dass das Buch Mormon die Polygamie nicht erlaubt (Jakobus 2:27). Auch aus der Lehre und Bündnisse ergeht die Offenbarung, dass die Praxis der Polygamie unterlassen werden muss (§ 132 in der Ausgabe von Utah) mit dem Argument, dass dieser Abschnitt nie von J. Smith erstellt wurde und dass er in seinen anderen Schriften diese Praxis verneint hat. Utah Mormonen glauben jedoch, dass die Polygamie nach dem Kommen Christi wiederhergestellt wird. (B. McConkie, Mormon Doctrine, pp.522, 523 zitiert von RF Ralston Fundamental Difference, S.87)

Die Lehre der "himmlischen Hochzeit" widerspricht klar dem was Christus in Matthäus 22:23-33 sagte, vor allem Vers 30: "In der Auferstehung heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie Engel Gottes im Himmel." Auch das Prinzip der Polygamie kann in keiner Übereinstimmung mit der Schrift gemacht werden, gleichgültig ob sie praktiziert wird oder ob sie nur in der Theorie angenommen wird. Der Apostel Paulus sagt in der Tat, dass die Minister und Kirchenführer die Ehemänner einer einzigen Frau sein sollen
(1 Timotheus 3:2, Titus 1:6)


Taufe
für die Toten

Die Mormonen taufen ihre Kinder nicht; sie üben das Ritual des Eintauchens der Konvertierten, aber nicht in öffentlichen Zeremonien. Sie übernehmen die Idee der Regeneration der Taufe, d.h. die Idee, dass die neue Geburt bei der Taufe stattfindet. In ihren Tempeln, können die Mitglieder der Kirche sich im Namen der Menschen taufen lassen, die starben, ohne die Lehre von Joseph Smith akzeptiert zu haben. Diese Menschen können Heiden gewesen sein, oder solche die noch nie eine solche Lehre gehört haben, oder Vorfahren, die während des Abfalls vom Glauben der Kirche gelebt haben, vor der Restaurierung von John Smith. Die Seelen im Jenseits haben eine weitere Chance, das "Evangelium" (natürlich, das der Mormonen ed) zu hören. Gemäss dem mormonischen Glauben, wird ihnen in der geistigen Welt gepredigt werden; und um die Taufe zu erhalten, die zum Heil notwendig ist, die Toten aber nicht mehr getauft werden können, weil sie keinen Körper mehr haben, können ihnen diejenigen helfen, die auf dieser Erde leben, indem sie sich an ihrer Stelle taufen.

1 Korinther 15:29 sagt: "... was lassen sie sich auch taufen für die Toten?". Es ist der einzige biblische Hinweis auf diese Praxis. Er befindet sich an einer Stelle wo Paulus für die Auferstehung der Toten plädiert  In seiner Rede von einer Praxis die uns nicht klar ist (in der Tat wissen wir nicht, was dieser Vers wirklich beabsichtigt), bestätigt Paulus diese Befehle nicht noch dementiert er sie, er nutzte diese Stelle nur für seine Rede. Bezugnehmend auf 1 Petrus 3:18-20 und 4:6, behaupten die Mormonen, dass die Toten Gelegenheit haben, das Evangelium zu hören. Aber in diesen Versen, ist das benutzte Verb predigen in der Vergangenheitsform; das bedeutet also nicht, dass die Toten die Predigt hören nach ihrem Tod, sondern, dass nur diejenigen die jetzt tot sind, die Botschaft Gottes gehört hatten als sie noch lebten.

Die Praxis der Taufe für die Toten unter den Mormonen ist von ihrer Theorie der Regeneration der Taufe  abgeleitet. Wir wissen aber, dass wir durch den Glauben gerettet sind (Römer 5:1, Epheser 2:8.9). Die Taufe im Wasser zelebrieren wir nur, weil wir uns mit der Kirche identifizieren wollen und wir bezeugen in einer symbolischen Art und Weise, dass wir glauben und wir auf den Tod, das Begräbnis und der Auferstehung Jesu Christi zählen


EINE BEWERTUNG

Mormonen sind gute Menschen. Es hat keinen Sinn, die Fakten und Statistiken zu leugnen, die sie für ihren Patriotismus, ihren staatsbürgerlichen Sinn, ihren Fleiß und ihre moralische Güte auszeichnen. Sie unterstützen sich gegenseitig mit einem Hilfsprogramm, das nur selten mit anderen religiösen Gruppen verglichen werden kann. In den Vereinigten Staaten finden wir einige illustre Namen auf dem Gebiet der Politik, Wirtschaft und Sport. Als soziale Gruppe sind die Mormonen außergewöhnlich.

Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen der menschlichen Güte und der geistigen Gerechtigkeit, "all unsere Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Gewand", sagt Jesaja 64:6. Eine der wichtigsten Wahrheiten, die in der mormonischen Theologie verloren gegangen ist, ist die der Gnade: sie realisieren nicht, dass unsere Möglichkeit vor Gott zu bestehen nicht davon abhängig ist was wir tun, sondern was Christus für uns getan hat.

Der grundlegende Irrtum der Mormonen ist, dass sie eine Offenbarung außerhalb der Bibel akzeptieren. Die "Enthüllungen" der Lehre und Bündnisse werden jeden Leser der Bibel um ihre Bedeutungslosigkeit und Trivialität treffen, weil es sich um Kleinigkeiten, weit weg von den hohen Themen der Bibel handelt. Das Buch Mormon muss durch eine Art von „blindem Glauben" akzeptiert werden, weil weder die behauptete  Originalsprache noch ihr Inhalt durch Gelehrte als seriös und verantwortungsvoll erkannt wurde.

Der gemeinsame Nenner, beim Kontakt mit den Mormonen, sollte die Bibel sein. In seinen Articles of Faith, Seite. 236, sagt Talmage, dass die Bibel "vorrangig ist für seine Werke, das erste aller Bücher, in dem die Anleitungen für den Glauben und die Lehre geschrieben und angekündigt wurden.“ Im Zusammentreffen mit den Mormonen, wie im Zusammentreffen mit einer Person die einer anderen Religion angehört, muss der gläubige Christ, immer im Gebet innehalten und zu jeder Zeit den christlichen Geist offenlegen. Gebe Gott, eine persönliche Erkenntnis der Wahrheit - Jesus Christus selbst - für alle, die sein Angesicht suchen.

Biblical Discernment Ministries - Revised 8 / 97


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